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Krankheit | Therapie

Blutzuckermessung mit Pflaster

Bald Diabetes unblutig überwachen?
18.04.2018

 Ist der Stich in die Fingerbeere bald Vergangenheit?

Britische Forscher sind einer Messung der Blutglukose ohne Stich in den Finger einen Schritt nähergekommen: Ihr entwickeltes Pflaster misst Glukose in der Gewebsflüssigkeit der Haarfollikel. Es kommt


Britische Forscher sind einer Messung der Blutglukose ohne Stich in den Finger einen Schritt nähergekommen: Ihr entwickeltes Pflaster misst Glukose in der Gewebsflüssigkeit der Haarfollikel. Es kommt ohne Kalibrierung durch Bluttests aus. Neuer Ansatz: Messung über Haarwurzeln Im Pflaster sind kleine Sensoren, die nicht über das gesamte Hautareal verteilt, sondern punktuell Messungen vornehmen. Nach dem Aufkleben befinden sich einige der Sensoren genau über den Austrittspunkten der Haare, wo die Glukosekonzentration mit dem Blutzuckerwert am besten übereinstimmt. Über einen schwachen Gleichstrom wird an diesen Stellen ein wenig Flüssigkeit aus der intakten Haut „herausgesaugt“ und der Glukosewert bestimmt. Nanotechnologie und innovative Graphitverbindung Die Sensoren des Pflasters sind eingebettet in Graphen, eine neuentwickelte Kohlenstoffverbindung mit Bienenwabenstruktur, die leitfähig, flexibel und umweltverträglich ist. Das Team um die Nanophysikerin Adelina Ilie hofft, dass Graphen in einigen Jahren mit geringem Aufwand in größeren Mengen hergestellt wird. Dies könnte vielen Betroffenen das Messpflaster zu erschwinglichem Preis zugänglich machen. Nach Tests an Schweinehaut starteten die Wissenschaftler erste klinische Tests an gesunden Freiwilligen. Das Messpflaster kam ohne Kalibrierung zu den gleichen Messergebnissen wie die herkömmliche blutige Bestimmung der Blutglukose. Auch ein Anstieg des Blutzuckers wurde – mit der zu erwartenden Verzögerung in Gewebsflüssigkeit von etwa 15 Minuten – zuverlässig erkannt.
Für Diabetespatienten, die ihren Blutzucker wegen der blutigen Punktion der Fingerbeere oft nur nachlässig kontrollieren, wäre das Hautpflaster eine echte Alternative. Quelle: aerzteblatt.de

Herzfrequenzmessung per Handy

App misst besser als Praxistest
13.04.2018

 Mobile Handy-Anwendungen können in Zukunft eine preiswerte Ergänzung zu herkömmlichen medizinischen Methoden sein.

Ärzte konnten in einer Vergleichsstudie die Durchblutung der Hand genauer mittels einer Handy-App messen als mit dem herkömmlichen Allen-Test, den Ärzte in der Praxis verwenden. Durchblutungsmessung


Ärzte konnten in einer Vergleichsstudie die Durchblutung der Hand genauer mittels einer Handy-App messen als mit dem herkömmlichen Allen-Test, den Ärzte in der Praxis verwenden. Durchblutungsmessung mal anders Bei Patienten, die eine Herzkatheteruntersuchung erhalten oder bei denen eine arterielle Blutentnahme ansteht, führt der Arzt vorher den so genannten Allen-Test durch. Hierbei testet der Mediziner, ob nach Abdrücken einer in die Hand führenden Arterie die Blutversorgung durch die andere Arterie noch ausreichend ist. Kanadische Forscher verglichen in einer Studie bei über 400 Teilnehmern die Genauigkeit des traditionellen Allen-Testes mit einer Handy-App. Bei der verwendeten App (Instant Heart Rate-App Version 4.5.0 auf einem iPhone 4S) ermittelt die eingeschaltete Kamera den Pulsschlag, da sich die Lichtintensität abhängig vom Herzschlag verändert. Die Teilnehmer waren in zwei Gruppen aufgeteilt und sollten sich später einer Koronarangiografie unterziehen. Eine Gruppe wurde mit der App bewertet und die andere mit dem Allen-Test. Die Smartphone-App besaß eine diagnostische Genauigkeit von 94 Prozent und war der traditionellen Allen-Methode mit 84 Prozent überlegen. Die Zukunft: Apps als Medizinprodukte Laut der Studie kann eine Handy-App den aktuellen medizinischen Standard erreichen oder sogar übertreffen und stellt eine sinnvolle Ergänzung in der Praxis dar. Die Hersteller der App weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass die mobile Anwendung nicht zur medizinischen Diagnostik verwendet werden soll, da ein Medizinprodukt eine CE-Prüfung und -Kennzeichnung benötigt. „Auch wenn Apps nicht als Medizinprodukt konzipiert wurden, ist es wichtig, dass sie ebenso gründlich bewertet werden wie andere Therapien und diagnostische Tests“, fordert Pietro Di Santo, Erstautor der Studie. „Wegen der weit verbreiteten Verfügbarkeit von Smartphones werden Apps zunehmend als Point-of-Care-Diagnostik in klinischen Umgebungen mit minimalen oder keinen Kosten eingesetzt“, ergänzt Mitautor Benjamin Hibbert. Quelle: www.aerzteblatt.de

Nebenwirkungen bei Krebstherapie

Gezieltes Bewegungstraining hilft
01.03.2018

 Bewegung fördert die Lebensqualität.

Aktuelle Studienergebnisse konnten nun belegen: Körperliche Aktivität vermindert die Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung erfolgreicher als eine medizinische oder eine psychologische Therapie. Auf dem


Aktuelle Studienergebnisse konnten nun belegen: Körperliche Aktivität vermindert die Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung erfolgreicher als eine medizinische oder eine psychologische Therapie. Auf dem 33. Deutschen Krebskongress wurden diese Erkenntnisse erstmals von der Deutschen Krebshilfe vorgestellt. Viele Krebspatienten leiden unter den Nebenwirkungen ihrer Therapie. Dazu gehören etwa Erschöpfung (Fatigue-Syndrom) oder eine Nervenschädigung (Polyneuropathie). Eine Bewegungstherapie hilft, die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. „Bewegung ist das geeignetste ?Medikament? zur Reduzierung des Fatigue-Syndroms“, berichtete Dr. Freerk Baumann, Leiter der Arbeitsgruppe Onkologische Bewegungsmedizin am Centrum für integrierte Onkologie (CIO) Köln/Bonn. Sensomotorisches Training erzielt die besten Effekte Doch nicht nur bei der Behandlung des Fatigue-Syndroms gibt es neue Erkenntnisse. „Auch bei der Chemotherapie-induzierten Polyneuropathie (CIPN) zeigen Studien, dass Bewegungstherapie hilft. Für die Polyneuropathie gibt es keine andere Behandlungsmethode, deren nachhaltige Wirkung bewiesen werden konnte“, ergänzt Baumann. „Sensomotorisches Training und womöglich auch Vibrationstraining erzielen die besten Effekte bei der Therapie von Nervenschäden, wie eingeschränktes Tastgefühl an den Händen sowie Kribbeln und Schmerzen an Händen und Füßen.“ Bessere Versorgungsstrukturen erforderlich Trotz der Erfolge, die mit einer gezielten Bewegungstherapie erreicht werden können, ist es jedoch schwierig, entsprechende Versorgungsstrukturen für alle Patienten zu schaffen. „Ein therapeutisches Training während der medizinischen Krebstherapie muss individuell auf die Patienten angepasst werden. Hierzu bedarf es speziell ausgebildeter Sport- und Physiotherapeuten, von denen es zurzeit noch nicht genügend gibt“, erklärte Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor des CIO. Experten fordern: Sporttherapie in Heilmittelkatalog aufnehmen Erschwerend kommt hinzu, dass die Sporttherapie im Gegensatz zur Physiotherapie nicht im Heilmittelkatalog aufgeführt ist, obwohl die positiven Effekte durch Sporttherapie bereits sehr gut wissenschaftlich belegt seien. „Hier ist die Gesundheitspolitik gefordert, dies schnellstens zu ändern“, betont Dr. Baumann. „Denn, würde die Sporttherapie in den Heilmittelkatalog aufgenommen, so wäre es für die Krebszentren deutlich einfacher, entsprechende bewegungstherapeutische Strukturen aufzubauen.“ Um das Thema Bewegung stärker und mit Nachhaltigkeit sowohl in der Therapie als auch in der Krebsnachsorge zu verankern, haben die Deutsche Krebshilfe, der Deutsche Olympische Sportbund und die Deutsche Sporthochschule Köln im Jahr 2014 die Initiative „Bewegung gegen Krebs“ gestartet. Quelle: Deutsche Krebshilfe Weitere Informationen: Initiative "Bewegung gegen Krebs"

Anzeichen für Lungenentzündung

Vier Beschwerden sind wegweisend
28.02.2018

 Niedergelassene Ärzte ohne weitere Diagnosemöglichkeiten können mithilfe der neuen Leitsymptome die Diagnose Lungenentzündung leichter stellen oder ausschließen.

Vier Symptome können in über 80 Prozent der Fälle eine Lungenentzündung identifizieren und so die Diagnose erleichtern. Um welche Beschwerden es sich handelt. An einer Lungenentzündung (Pneumonie) er


Vier Symptome können in über 80 Prozent der Fälle eine Lungenentzündung identifizieren und so die Diagnose erleichtern. Um welche Beschwerden es sich handelt. An einer Lungenentzündung (Pneumonie) erkranken in Deutschland pro Jahr etwa 400.000 Menschen. Betroffene leiden oft unter Husten, Auswurf und Atemnot. Doch diese Beschwerden treten auch im Rahmen von harmloseren Atemwegsinfekten auf, etwa bei einer akuten Bronchitis. Vor allem für niedergelassene Ärzte, die keinen Zugriff auf weitere Diagnosemöglichkeiten wie zum Beispiel Röntgen haben, ist es deshalb oft schwierig, die Anzeichen richtig zu deuten. Lungenentzündung: Vier Leitsymptome erhärten den Verdacht Nun haben sich vier Symptome herauskristallisiert, die in über 80 Prozent der Fälle auf eine Lungenentzündung hinweisen und damit die Diagnose erleichtern können. Darauf weist die Deutsche Lungenstiftung hin unter Berufung auf aktuelle Studienergebnisse von Forschern der University of Southampton. Die Forscher haben die Daten von rund 29.000 Patienten mit Verdacht auf eine Atemwegs- oder Lungeninfektion untersucht. 86 Prozent der Menschen mit einer Lungenentzündung zeigten mindestens eines der folgenden vier Symptome:

  • erhöhte Körpertemperatur über 37,8 Grad Celsius
  • erhöhter Puls über 100 Schläge pro Minute
  • knisterndes Geräusch beim Abhören der Lunge mit dem Stethoskop
  • Sauerstoffsättigung des Blutes unter 95 Prozent
Untypische Symptomatik vor allem bei älteren Menschen Doch auch ungewöhnliche Verläufe kommen vor, gibt Prof. Dr.med. Berthold Jany, Vorsitzender des Beirats der Deutschen Lungenstiftung, zu bedenken: „Eine Lungenentzündung gerade bei älteren Patienten mit geringen Abwehrkräften kann gelegentlich auch mit einer völlig untypischen Symptomatik einhergehen – zum Beispiel ohne Fieber und ohne Husten, aber dafür mit Oberbauchbeschwerden.“ Selbst bei einem geringen Verdacht auf Lungenentzündung, rät die Deutsche Lungenstiftung dazu, die Sauerstoffsättigung des Blutes und die Pulsfrequenz messen zu lassen. „Liegt sie unter 95 Prozent kann das allein schon ein guter Hinweis auf eine Lungenentzündung sein und dabei helfen, solche Fälle nicht zu übersehen“, betont Prof. Jany. Quelle: Deutsche Lungenstiftung

Husten und Atemnot bei Kälte

Atembeschwerden leicht vorbeugen
27.02.2018

 Patienten mit Lungenbeschwerden ziehen am besten ihren Schal vor dem Mund. Das wärmt die Einatemluft vor.

Bei eisigen Temperaturen leiden Menschen mit Asthma oder COPD vermehrt unter Husten und Atemnot. Denn durch die Kälte ziehen sich die Bronchien zusammen. Diese sind bei den Betroffenen bereits verengt


Bei eisigen Temperaturen leiden Menschen mit Asthma oder COPD vermehrt unter Husten und Atemnot. Denn durch die Kälte ziehen sich die Bronchien zusammen. Diese sind bei den Betroffenen bereits verengt. Wie Patienten Atembeschwerden verhindern. Husten oder Atemnot sollen Patienten mit Asthma oder einer chronisch-obstruktiven Bronchitis (COPD) nicht davon abhalten, sich außerhalb von Räumen zu bewegen. „Vielmehr wäre ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft empfehlenswert, um das Immunsystem zu stärken“, betont Dr. Andreas Hellmann, Vorsitzender des Bundesverbands der Pneumologen (BdP).
Schal vor Mund und Nase wärmt Luft vor Verstärkte Atembeschwerden bei Kälte können Lungenpatienten leicht vorbeugen, indem sie den Schal über Mund und Nase ziehen und durch diesen ein- und ausatmen. „Dadurch wird die Luft vor dem Einatmen etwas angewärmt und angefeuchtet“, erläutert der praktizierende Pneumologe in Augsburg. „Nebel und damit die größere Feuchtigkeit der Luft kann zu einem Problem werden, wenn die Schleimhäute zu viel Wasser aufnehmen. Dann schwellen die Schleimhäute an und verengen dabei wiederum die Bronchien. Dieser Effekt kann übrigens durch das Inhalieren einer Kochsalzlösung verhindert werden, da das Salz ein Anschwellen unterbindet“, rät Dr. Hellmann.
Asthmaspray stets bei sich führen Zusätzlich rät der Facharzt Asthmatikern, vorsorglich ein bronchienerweiterndes Spray bei sich zu führen. Denn insbesondere der Übergang von gewärmten Räumen in die Kälte außerhalb von Gebäuden erschwert das Atmen. „Mit einem Hub aus dem Asthmaspray lässt sich dem noch vor dem Verlassen der Wohnung gut vorbeugen. Zu Hause sollten Lungenpatienten darauf achten, regelmäßig zu lüften, um eine zu trockene Heizungsluft zu vermeiden, die zu einer Austrocknung der Atemwegsschleimhaut und damit wiederum zu mehr Hustenreiz, aber auch zu einer verringerten Infektabwehr führen kann“, erklärt Dr. Hellmann.
Mehr Informationen zu bronchienerweiternden Substanzen von den Lungenärzten im Netz Quelle: Lungenärzte im Netz

Missglückter Rauchstopp

Nicht aufgeben ? Unterstützung suchen
21.02.2018

 Ein Verhaltenstraining erleichtert das Abgewöhnen des Rauchens.

Der Großteil der Raucher fasst irgendwann den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören. Bis dies gelingt sind meist mehrere Versuche erforderlich. Klappt es nicht auf Anhieb, kann professionelle Unterst


Der Großteil der Raucher fasst irgendwann den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören. Bis dies gelingt sind meist mehrere Versuche erforderlich. Klappt es nicht auf Anhieb, kann professionelle Unterstützung die Erfolgschancen erhöhen. Mit dem Rauchen aufzuhören, hat für die Gesundheit viele Vorteile und verbessert die Lebensqualität, doch das Überwinden der Nikotinabhängigkeit ist meist nicht einfach. „Zunächst kann man selbst versuchen, das Rauchen aufzugeben. Gelingt dies jedoch nicht und man hat sogar mehrere erfolglose Aufhörversuche hinter sich, sollte man sich unbedingt professionell helfen lassen“, rät Dr. Sabine Köhler vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) mit Verbandssitz in Krefeld. Rauchgewohnheiten bewusstmachen Beim Nikotinverzicht geht es zunächst darum, die Motivation zum Aufhören zu stärken und den Rauchstopp vorzubereiten. Auch sollten Betroffene lernen, ihr Rauchverhalten besser zu verstehen und zu hinterfragen. „Besonders erfolgsversprechend ist eine verhaltenstherapeutische Raucherentwöhnung, die gegebenenfalls mit Medikamenten unterstützt wird“, berichtet Köhler.
Eine Verhaltenstherapie zielt darauf ab, dass Betroffene eine langfristige Änderung ihrer Verhaltensgewohnheiten erreichen. Zentrale Element der Behandlung sind deshalb die Beobachtung und das Bewusstmachen eigener Verhaltensweisen im Hinblick auf das Rauchen. „Mit Unterstützung kann man alternative Verhaltensweisen zum Rauchen erlernen, die das ungesunde Verhalten ersetzen“, meint die Psychiaterin und Psychotherapeutin. Raucher können an einer Verhaltenstherapie im Rahmen von Einzel- oder Gruppensitzungen teilnehmen. Als besonders effektiv gelten die Angebote in Gruppen, weil die Gruppendynamik zusätzlich motiviert. Nikotinersatzprodukte helfen bei Entzugssymptome Mit Beginn des Nikotinverzichts können typische Entzugssymptome, wie Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen auftreten. „Entzugssymptome können grundsätzlich auch ohne Medikamente überwunden werden“, erläutert Dr. Köhler. „Gegen Beschwerden stehen aber auch verschiedene Mittel zu Verfügung, die es Menschen erleichtern können, auf Zigaretten zu verzichten.“ Dazu zählen etwa Kaugummis, Pflaster, Lutschtabletten oder Inhalers. Bei sehr stark ausgeprägter Abhängigkeit können auch die verschreibungspflichtigen Medikamente Bupropion und Vareniclin in Erwägung gezogen werden, die das Rauchverlangen dämpfen. Informationen und Hilfsangebote:

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): http://www.rauchfrei-info.de>|http://www.rauchfrei-info.de
  • Bundesweite Rauchstopp-Angebote des Deutschen Krebsforschungszentrums: http://www.anbieter-raucherberatung.de>|www.anbieter-raucherberatung.de
  • Hilfe bei Tabak- und Alkoholverzicht in der Schwangerschaft: http://www.iris-plattform.de/>|http://www.iris-plattform.de/
  • Der Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/suchterkrankung-stoffgebunden/fagerstroem-test-zur-tabakabhaengigkeit/
Quelle: Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)

Richtwerte für Bluthochdruck

Wann spricht man von Bluthochdruck?
20.02.2018

 Bewegung hilft, Bluthochdruck entgegenzuwirken.

Bluthochdruck kann Herz und Gefäße stark schädigen. Doch mit einer frühzeitigen Diagnose und den richtigen Medikamenten ist die Erkrankung gut behandelbar. Wann ein Bluthochdruck besteht. Systolisch


Bluthochdruck kann Herz und Gefäße stark schädigen. Doch mit einer frühzeitigen Diagnose und den richtigen Medikamenten ist die Erkrankung gut behandelbar. Wann ein Bluthochdruck besteht. Systolischer und diastolischer Wert Ob tatsächlich ein Bluthochdruck vorliegt, hängt von zwei Werten bei der Blutdruckmessung ab: dem systolischen und dem diastolischen Wert. Der systolische Wert gibt an, welcher Druck in den Gefäßen entsteht, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht, um das Blut in den Körper zu pumpen. Der diastolische Wert ermittelt den Druck, wenn das Herz erschlafft und sich erneut mit Blut füllt. Als optimal gelten Werte unter 120 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) systolisch und 80 mmHg diastolisch. Von einem Bluthochdruck spricht man laut Deutscher Herzstiftung, wenn bei verschiedenen Messungen an unterschiedlichen Tagen Werte von 140 zu 90 mmHg oder höher auftreten. Neue US-Bluthochdruck-Werte als Vorbild? Bislang hatten Patienten sowohl in Deutschland als auch in den USA Bluthochdruck bei Werten ab 140/90 mmHg. Doch eine Gruppe von Experten des American College of Cardiology und der American Heart Association legte jetzt für Amerika einen neuen Richtwert fest, und zwar bei 130/80 mmHg. Damit reagierten die Mediziner auf Studienergebnisse der vergangenen Jahre, denen zufolge bereits eine leichte Erhöhung des Blutdrucks zu Gesundheitsschäden führen kann. Kritiker vermuten dahinter jedoch vor allem einen Trick, um den Absatz für Blutdrucksenker zu steigern. In Deutschland gelten nach wie vor Werte ab 140/90 mmHg. Behandlung: Medikamente, Bewegung und gesundes Essen Die Behandlung beruht auf Medikamenten und einer Änderung des Lebensstils. „Die beiden wichtigsten Faktoren dabei sind eine Ernährung mit wenig tierischen Fetten und viel Obst und Gemüse sowie regelmäßiger Sport, am besten sanfter Ausdauersport“, erklärt Günther. Hilfreich seien außerdem Entspannungsübungen wie beispielsweise Yoga oder autogenes Training, um Stress abzubauen, sowie den Nikotin- und Alkoholkonsum zumindest zu reduzieren. „Die Erfolge können dabei so groß sein, dass manche Menschen sogar überhaupt keine Blutdrucksenker mehr benötigen oder die Dosierung senken können“, weiß die Apothekerin. Quelle: Barmer

Kortison in der Selbstmedikation

Keine Angst vor Nebenwirkungen
16.02.2018

 Bei Neurodermitis und anderen entzündlichen Hauterkrankungen bietet Kortison (etwa Hydrocortison) eine effektive, aber verträgliche Behandlung.

Bei der Anwendung von Kortison fürchten viele Anwender Nebenwirkungen. Ob die Sorge bei der Selbstmedikation berechtigt ist, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen. Kortison ist ein körpereigenes


Bei der Anwendung von Kortison fürchten viele Anwender Nebenwirkungen. Ob die Sorge bei der Selbstmedikation berechtigt ist, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen. Kortison ist ein körpereigenes Hormon, das viele Funktionen im Körper steuert und wichtig für die Immunfunktion ist. Bei richtiger Anwendung und in der passenden Dosierung sind verschreibungsfreie kortisonhaltige Salben, Cremes oder Nasensprays aus der Apotheke sehr gut verträglich. Da der Wirkstoff in der Selbstmedikation praktisch nur äußerlich angewendet wird, kann er gar nicht oder in nur geringen Mengen in den Blutkreislauf gelangen. Woher kommt also die Angst vor Nebenwirkungen? Im Gegensatz zu modernen Therapien wurde Kortison früher oft zu hoch dosiert und zu lange angewendet. Nebenwirkungen wie das Vollmondgesicht waren die Folge. Auch wenn diese bei inzwischen weniger wahrscheinlich sind, halten sich die Vorurteile gegen den entzündungshemmenden und immunsuppressiven Wirkstoff bis heute hartnäckig. Kortisonhaltiges Nasenspray bei Heuschnupfen Nasensprays, die Kortison enthalten, wirken lokal entzündungshemmend und antiallergisch. Deshalb können sie Heuschnupfensymptome lindern. Diese Nasensprays dürfen im Rahmen der Selbstmedikation nur nach vorheriger Diagnose durch einen Arzt angewendet werden. Damit der Sprühstoß auf der Nasenschleimhaut effektiv wirkt, am besten das Spray mit der rechten Hand in das linke Nasenloch und in das rechte Nasenloch mit der linken Hand einsprühen. Cremes & Co. bringen Linderung von außen Bei leichten bis mäßig stark ausgeprägten entzündlichen, allergischen, juckenden oder geschwollenen Hauterkrankungen können kortisonhaltige Cremes und Salben eingesetzt werden. Die betroffene Hautfläche sollte in der Selbstmedikation jedoch nicht mehr als ein Zehntel der Körperoberfläche ausmachen. Das entspricht etwa der Fläche eines Arms oder Unterschenkels. Die Zubereitung wird ein- bis zweimal täglich aufgetragen. Der Anwendungszeitraum sollte bei einem 0,25-prozentigen Dermatikum vier Wochen, bei einer höher konzentrierten Zubereitung von 0,5 Prozent zwei Wochen nicht überschreiten. Darüber hinaus ist es unbedingt empfehlenswert, sich in der Apotheke die verschiedenen Produkte erklären zu lassen. Wann lieber auf Kortison verzichten? Kortisonhaltige Zubereitungen dürfen nicht immer angewendet werden. Das gilt zum Beispiel bei offenen oder infektiösen Wunden, Pilzbefall und Akne. Bei Kindern unter sechs Jahren darf eine Therapie mit kortisonhaltigen Zubereitungen nur wie vom Arzt verordnet durchgeführt werden. Sind Betroffene nicht sicher, ob ein Präparat mit Kortison für die Selbstbehandlung geeignet ist, berät der Apotheker. Quelle: Apothekerkammer Niedersachsen

Früherkennung fürs Auge

Wie Sie Ihr Augenlicht schützen
14.02.2018

 Das Augenlicht schützen! Früherkennungsuntersuchungen helfen dabei.

Viele Augenkrankheiten beginnen schleichend und ohne Symptome. Früh erkannt sind die Heilungschancen jedoch am besten. Welche Früherkennungsuntersuchungen Augenärzte empfehlen. Test auf Sehschwäche b


Viele Augenkrankheiten beginnen schleichend und ohne Symptome. Früh erkannt sind die Heilungschancen jedoch am besten. Welche Früherkennungsuntersuchungen Augenärzte empfehlen. Test auf Sehschwäche bei Kindern Damit sich das Sehvermögen bei Kindern optimal entwickelt, sollten alle Kinder spätestens um den dritten Geburtstag herum einmal augenärztlich untersucht werden. Stellt der Augenarzt dabei eine Fehlsichtigkeit oder Schielen fest, kann dies frühzeitig behandelt werden. Bleiben ein Sehfehler oder auch ein schwaches Schielen bei Kindern längere Zeit unentdeckt, besteht die Gefahr, dass ein Auge nicht die volle Sehkraft erreichen kann, weil der Seheindruck im Gehirn nicht korrekt verarbeitet wird. „Bei den Einschulungsuntersuchungen durch die Gesundheitsämter weisen sechs Prozent der Kinder, die vor dem dritten Geburtstag nicht augenärztlich untersucht wurden, eine einseitige Sehschwäche auf“, berichtet Dr. Ludger Wollring, Pressesprecher des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA). Wenn in der Familie bereits Sehfehler bekannt oder das Kind deutlich schielt sind, ist eine Untersuchung bereits im Alter von sechs Monaten zu empfehlen. Zu einer frühen Augenuntersuchung raten Experten auch bei Frühgeborenen. Früherkennung des Glaukoms (Grüner Star) Der Grüne Star ist eine tückische Krankheit, bei der nach und nach die Fasern des Sehnervs absterben. Dadurch entstehen, vom Rand her beginnend, Ausfälle im Gesichtsfeld. Betroffene verspüren keine Schmerzen und bemerken selbst in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit keine Symptome, da das andere Auge die Defizite ausgleicht. Blinde Flecken werden nicht als „schwarze Löcher“ wahrgenommen, sondern das Gehirn erstellt ein möglichst homogenes Bild aufgrund der vorhandenen Sehinformationen. Erst wenn der größte Teil des Sehnervs unwiederbringlich zerstört ist, werden die entstehenden blinden Flecken im Gesichtsfeld bemerkt. Rechtzeitig erkannt, lässt sich das Glaukom mit Augentropfen, Lasereingriffen oder Operationen gut behandeln. Deshalb sind ab dem 40. Lebensjahr regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen ratsam. Dabei untersucht der Augenarzt den Sehnervenkopf am Augenhintergrund auf Auffälligkeiten und misst der Augeninnendruck. Er ist neben dem Alter ein wichtiger Risikofaktor. Menschen mit dunkler Hautfarbe wird die Untersuchung bereits ab dem 30. Lebensjahr empfohlen, da sie häufiger an einem Glaukom erkranken. Auch Menschen, deren Verwandte 1. Grades unter einem Glaukom leiden, sollten sich schon in jüngeren Jahren regelmäßig untersuchen lassen. Untersuchung der Netzhaut bei Kurzsichtigkeit Kurzsichtige Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Netzhautablösungen. Deshalb sollten Patienten mit einer Kurzsichtigkeit ab -3 Dioptrien ihre Netzhaut jährlich untersuchen lassen. Für diese Untersuchung wird die Pupille mit Augentropfen erweitert. Danach kann man für einige Stunden nicht scharf sehen, so dass nach der Untersuchung Autofahren zunächst nicht möglich ist. Früherkennung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) Bei der AMD sterben nach und nach die lichtempfindlichen Zellen in der Netzhautmitte ab. In einigen Fällen wachsen zudem krankhafte Gefäße im Bereich der Netzhautmitte, aus denen Feuchtigkeit austritt, was den Krankheitsprozess erheblich beschleunigt. Diese feuchte Form der AMD lässt sich mit Medikamentengaben ins Augeninnere behandeln – je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser sind die Erfolgsaussichten. Deshalb empfiehlt der BVA allen Menschen ab dem Alter von 60 Jahren regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen. Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer Im Straßenverkehr sind wir besonders auf die Leistungsfähigkeit unserer Augen angewiesen. Dabei spielt nicht nur die zentrale Sehschärfe eine Rolle. Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen ist ebenso wichtig wie ein intaktes Gesichtsfeld. Diese und weitere Aspekte werden bei einem Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. Augenärzte empfehlen diesen Test allen Verkehrsteilnehmern ab dem 40. Lebensjahr. Quelle: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA)

Inhalieren bei Asthma

Mit richtiger Technik zum Ziel
09.02.2018

 Menschen mit Asthma sollten sich über den korrekten Gebrauch ihrer Inhalatoren beraten lassen.

Viele Medikamente gegen Asthma sollen inhaliert werden – denn dann wirken sie schneller und sind besser verträglich. Was es bei der Inhalationstechnik zu beachten gilt. „Die tägliche Prax


Viele Medikamente gegen Asthma sollen inhaliert werden – denn dann wirken sie schneller und sind besser verträglich. Was es bei der Inhalationstechnik zu beachten gilt. „Die tägliche Praxis gibt den meisten Asthmatikern die subjektive Sicherheit, dass sie alles richtig machen. Das ist leider oft ein Trugschluss“, mahnt der Apotheker Dr. Eric Martin auf einem Kongress der Bundesapothekerkammer. „Handhabungsfehler verschlechtern nicht nur die Wirksamkeit der Asthmamedikamente, sondern erhöhen auch das Risiko für Nebenwirkungen.“ Die Unterschiede kennen Unterschieden werden zwei Arten von Inhalatoren: Pulverinhalatoren, bei denen sich ein wirkstoffhaltiges Pulver im Luftstrom verteilt, und treibgasbetriebene Dosieraerosole, die wie kleine Spraydosen funktionieren. Das Areosol, ein Gemisch aus festen oder flüssigen Wirkstoffteilchen und einem Gas, verteilt sich beim Drücken der Dose in der Luft und kann eingeatmet werden. Treibgasbetriebene Dosierareosole wirken am besten, wenn der Patient möglichst tief und langsam einatmet. Dadurch nimmt er mehr des freigesetzten Wirkstoffes auf. Bei Pulverinhalatoren sollten die Patienten dagegen möglichst tief und schnell einatmen. Dabei verwirbelt sich das Pulver und zerstreut sich auf eine lungengängige Größe. Nur so gelangt es beim Einatmen tief in die Lunge. Bei zu langsamem oder oberflächlichem Einatmen, lagern sich viele Pulverteilchen in Mund und Rachen ab. Dadurch wirkt das Medikament schwächer. Zudem drohen Heiserkeit oder Pilzerkrankungen in der Mundhöhle.  Mit wenig Aufwand Behandlung verbessern Bei allen Inhalatoren ist es wichtig, nach dem Einatmen die Luft für fünf bis zehn Sekunden anzuhalten. Je länger diese Atempause dauert, desto besser können sich die Teilchen in den Atemwegen absetzen. Patienten mit Pulverinhalatoren sollten durch die Nase ausatmen. So gelangt keine feuchte Atemluft in das Gerät und verklumpt die dort verbliebenen Pulverreste. Um die bestmöglichste Wirkung der Medikamente zu erzielen, rät Dr. Martin: „Die meisten Asthmatiker werden parallel mit mehreren Medikamenten behandelt. Deshalb sollten Patienten die gerätespezifischen Unterschiede kennen und den korrekten Gebrauch immer wieder beim Arzt oder in der Apotheke überprüfen lassen. Oft lässt sich auf diese Weise mit sehr geringem Zeitaufwand der Behandlungserfolg verbessern.“ Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)

Chemotherapie bei Brustkrebs?

Prognose-Test verrät Rückfallrisiko
23.01.2018

 Eine Chemotherapie ist bei Brustkrebs oft sinnvoll – aber auch reich an Nebenwirkungen.

Eine Chemotherapie sollten Brustkrebs-Patientinnen vor allem dann in Betracht ziehen, wenn eine erneute Erkrankung droht. Über ihr individuelles Rückfallrisiko gibt ein Prognose-Test Aufschluss. Chem


Eine Chemotherapie sollten Brustkrebs-Patientinnen vor allem dann in Betracht ziehen, wenn eine erneute Erkrankung droht. Über ihr individuelles Rückfallrisiko gibt ein Prognose-Test Aufschluss. Chemotherapie beugt erneuter Erkrankung vor Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebsart. Befindet er sich noch im Frühstadium, stehen die Chancen gut, dass er sich vollständig operativ entfernen lässt. Neben einer Hormonbehandlung können Patientinnen, bei denen der Krebs im Frühstadium entdeckt wurde, anschließend eine Chemotherapie machen, um eventuell im Körper verbliebene Krebszellen zu zerstören. Die Behandlung ist jedoch langwierig und reich an Nebenwirkungen – zum Beispiel schwächt sie das Immunsystem, lässt die Haare ausfallen und kann vorzeitig die Wechseljahre herbeiführen. Ist ein erneutes Auftreten der Erkrankung unwahrscheinlich, hat eine Chemotherapie daher eventuell mehr Nach- als Vorteile. Prognose-Test kann bei Entscheidung helfen Die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie sollten Brustkrebs-Patientinnen gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt treffen. Als Unterstützung kann ihnen ein sogenannter Prognose-Test dienen. Er ermittelt anhand der Ausprägung bestimmter Gene, wie wahrscheinlich sich erneut Krebszellen entwickeln. Ergibt der Test ein hohes Rückfallrisiko, sollten Patientinnen auf jeden Fall eine Chemotherapie beginnen. Aber auch bei einem niedrigen Ergebnis verbleibt ein Restrisiko. Manche Mediziner sehen den Test daher kritisch. Nicht alle Krankenkassen erstatten Prognose-Test Ein weiteres Problem: Von der Vielzahl an hierzulande angebotenen Prognose-Tests erstatten die meisten Krankenkassen nur wenige oder überhaupt keinen. Patientinnen sollten sich daher vorab informieren, welche Kosten auf sie zukommen. Mehr Informationen zu den verschiedenen Tests finden sich auf der Website der Deutschen Krebsgesellschaft. Quelle: SBK

Chlamydien-Test für junge Frauen

Infektionskrankheit weit verbreitet
19.01.2018

 Frauen unter 25 bieten die gesetzlichen Krankenkassen kostenfrei einen jährlichen Früherkennungstest auf Chlamydien.

Chlamydien-Infektionen sind hierzulande die häufigste sexuell übertragene Geschlechtserkrankung. Insbesondere für junge Frauen stellen sie ein Risiko dar. Ärzte raten daher zu einem jährlichen Test.


Chlamydien-Infektionen sind hierzulande die häufigste sexuell übertragene Geschlechtserkrankung. Insbesondere für junge Frauen stellen sie ein Risiko dar. Ärzte raten daher zu einem jährlichen Test. Frauen drohen schwere Folgeerkrankungen Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts erkranken jährlich etwa 300.000 Frauen in Deutschland an einer Chlamydien-Infektion. Betroffen sind meist sexuell aktive Frauen unter 25 Jahren. Da Chlamydien nur selten Beschwerden verursachen, bemerken viele der Frauen die Infektion nicht. Es drohen jedoch schwere Folgeerkrankungen – allen voran eine akute Adnexitis, die sich in Unterbauchschmerzen äußert. Auch für Frauen mit Kinderwunsch bedeuten Chlamydien ein hohes Risiko, da es zu folgenden Komplikationen kommen kann:

  • Unfruchtbarkeit
  • Eileiterschwangerschaft
  • Erkrankungen des Ungeborenen (zum Beispiel Lungenentzündung)
  • Frühgeburt.

Krankenkassen übernehmen Chlamydien-Test Die gute Nachricht: Wird die Erkrankung rechtzeitig entdeckt, lässt sie sich gut mit Antibiotika behandeln. Für Frauen unter 25 Jahren gehört ein jährlicher Früherkennungstest auf Chlamydien sogar zu den Regelleistungen – die Kosten der Untersuchung übernimmt also die Krankenkasse. Wird dabei eine Infektion festgestellt, ist es ratsam, dass sich auch die Sexualpartner der letzten 60 Tage behandeln lassen, um eine Weitergabe der Chlamydien zu verhindern.
Um von vornherein das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sollten junge Menschen mit wechselnden Sexualpartnern unbedingt auf Kondome zurückgreifen. Den Früherkennungstest ersetzen sie jedoch nicht. Quelle: Frauenärzte im Netz

Fruchtbarkeit beim Mann

Wovon die Spermienqualität abhängt
18.01.2018

 Nikotin, Medikamente oder die Psyche: Wenn es mit dem Kinderkriegen nicht klappt, kann das viele Ursachen haben.

Die Zahl und Beweglichkeit der Spermien beim Mann hängt von vielen Faktoren ab. Bestimmte Erkrankungen, Medikamente und Genussmittel können die Fruchtbarkeit drastisch reduzieren. Worauf Männer mit Ki


Die Zahl und Beweglichkeit der Spermien beim Mann hängt von vielen Faktoren ab. Bestimmte Erkrankungen, Medikamente und Genussmittel können die Fruchtbarkeit drastisch reduzieren. Worauf Männer mit Kinderwunsch achten sollten. Viele Faktoren des modernen Lebens wirken sich negativ auf die Spermienproduktion und -qualität aus. Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht beeinträchtigen die Fruchtbarkeit des Mannes. Männer, die fettleibig sind (BMI über 30), gefährden sogar den Erfolg einer künstlichen Befruchtung ihrer Partnerin.   Bluthochdruckmittel gefährden Fruchtbarkeit Mittlerweile gibt es Hinweise darauf, dass nicht nur Bluthochdruck, sondern auch die Einnahme von Bluthochdruckmitteln die Fruchtbarkeit einschränkt. Männer mit Kinderwunsch, die Betablocker oder Kalziumantagonisten verschrieben bekommen, sollten daher in enger Absprache mit ihrem Arzt über einen Wechsel der Arzneimittel nachdenken. Nikotin schädigt Spermien bis zu zwei Jahre lang Besonders drastisch vermindert Nikotinkonsum die Fruchtbarkeit. Oft ist hier sogar das Erbmaterial, das die Spermien transportieren, geschädigt. Studien zeigen, dass die Samenzellen von ehemaligen Rauchern bis zu zwei Jahre brauchen, um sich zu erholen. Möglicherweise sogar dauerhaft zur Unfruchtbarkeit führt langjähriger Missbrauch von Anabolika, wie ihn zum Beispiel einige Bodybuilder betreiben. Von einer akuten Überwärmung, etwa durch Fieber, erholen Spermien sich hingegen nach etwa drei Monaten. Potenz ebenfalls entscheidend für Fruchtbarkeit Neben der Spermienqualität hängt die Fruchtbarkeit des Mannes auch von seiner Potenz ab. „Alkohol, Drogen und Psychopharmaka können manchmal die Ursache dafür sein, dass bei einem Mann die Stärke und Dauer der Erektion nicht mehr ausreichen oder sexuelles Verlangen, Orgasmus oder Ejakulation beeinträchtigt sind", erklärt der Androloge Dr. Frank-Michael Köhn. Daneben sind psychische Probleme wie etwa Depressionen ein häufiger Grund für Libidoverlust. Quelle: http://www.internisten-im-netz.de/|Internisten im Netz

RSV-Infektion bei Säuglingen

Nicht mit Erkältung verwechseln
17.01.2018

 Bei Verdacht auf RS-Viren sollten Eltern unbedingt den Kinderarzt kontaktieren.

Von außen betrachtet ähnelt eine RSV-Infektion oft einer harmlosen Erkältung. Doch gerade bei Säuglingen drohen schwerwiegende Komplikationen. Wann Eltern handeln sollten. Infektionen mit dem Respira


Von außen betrachtet ähnelt eine RSV-Infektion oft einer harmlosen Erkältung. Doch gerade bei Säuglingen drohen schwerwiegende Komplikationen. Wann Eltern handeln sollten. Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus, kurz RSV, treten zwar auch bei Erwachsenen auf. In den meisten Fällen sind allerdings Kinder unter zwei Jahren betroffen. Die Symptome – Husten, Schnupfen, Fieber – klingen meist innerhalb einer Woche von alleine ab. Babys droht bei RSV-Infektion Lungenentzündung Eltern sollten die Lungenerkrankung dennoch unbedingt ernst nehmen: Gerade in den ersten Lebensmonaten droht Babys ein schwerer Krankheitsverlauf mit Bronchiolitis (Entzündung der Bronchiolen) und Lungenentzündung. Eine schwere RSV-Infektion äußert sich unter anderem in einer beschleunigten Atmung und Unlust zu trinken. Eltern sollten bei Verdacht auf RS-Viren den Kinderarzt kontaktieren und eventuell eine Notfallambulanz aufsuchen. Babys möglichst vor RSV-Infektion beschützen RS-Viren werden per Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Da Säuglinge nur ein schwach ausgeprägtes Abwehrsystem haben, kommen sie am besten gar nicht erst in Kontakt mit den Erregerviren. Experten empfehlen Eltern und Betreuern daher, häufig die Hände zu waschen und harte Oberflächen im Haushalt regelmäßig zu desinfizieren. Zudem sollten sie das Baby in den ersten Lebensmonaten möglichst nicht großen Menschenmengen aussetzen. Quelle: Kinderärzte im Netz