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Eltern und Kind

Brandverletzungen im Haushalt

Risiko besonders zur Weihnachtszeit
18.12.2017

 Für kleine Kinder ist der Umgang mit Kerzenanzündern noch zu gefährlich.

Ob Kaminfeuer, brennende Kerzen oder die Tasse heißer Glühwein: Zur Weihnachtszeit tun sich im Haushalt viele Gefahrenquellen für Verbrennungen und Verbrühungen auf. Wie sich Risiken minimieren lassen


Ob Kaminfeuer, brennende Kerzen oder die Tasse heißer Glühwein: Zur Weihnachtszeit tun sich im Haushalt viele Gefahrenquellen für Verbrennungen und Verbrühungen auf. Wie sich Risiken minimieren lassen. Zu Verbrennungen oder Verbrühungen kommt es meist, wenn Kleinkinder versehentlich etwas Heißes berühren. „Bei kleinen Kindern ist die Haut noch besonders dünn und kann leicht geschädigt werden“, erklärt Dr. Utta Petzold von der Barmer Ersatzkasse. „Eine Tasse mit heißem Tee reicht schon aus, um schwere Verbrühungen beim Kind hervorzurufen.“ Verbrennen oder verbrühen sich kleine Kinder, sollten Eltern daher in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Gefahrenquellen außer Kinder-Reichweite aufbewahren Neben heißen Flüssigkeiten sind Bügeleisen, Herdplatten, brennende Kerzen, Streichhölzer und Feuerzeuge typische Gefahrenherde im Haushalt. Sie sind daher stets außer Reichweite von Kleinkindern abzustellen bzw. aufzubewahren. Zur Weihnachtszeit sollte um der Sicherheit willen elektrischen Kerzen am Christbaum der Vorzug gegeben werden. Feuerlöscher griffbereit haben Auch ältere Menschen sind, nicht nur in der Weihnachtszeit, häufiger von Brandverletzungen betroffen, da sie teilweise Gefahren falsch einschätzen und in ihrer Reaktionszeit beeinträchtigt sind. Vor allem beim Umgang mit brennenden Kerzen sollten sie einen Feuerlöscher oder einen Eimer mit Wasser bereitstehen haben. Bei starken Schmerzen oder Blasenbildung zum Arzt Kommt es trotz aller Vorsicht zu einer Verbrennung, signalisieren starke Schmerzen oder Blasenbildung die Notwendigkeit, einen Arzt aufsuchen. Leichtere Verbrennungen können Erwachsene hingegen selbst zu Hause versorgen, so lange die betroffene Fläche nicht zu groß ist. „Als erstes sollte man kleine betroffene Hautpartien unter fließendem Wasser in Zimmertemperatur mindestens zehn Minuten lang kühlen“, weiß Petzold. Anschließend können feuchte Umschläge Linderung verschaffen.“ Weitere Informationen, was bei Verbrennungen zu tun ist: Homöopathie bei Verbrennungen Quelle: Barmer